Presse der letzten acht Jahre

zum Thema D-Linie

Presseschau

Neues aus der Tagespresse

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HAZ: „Neue Stadtbahnsteige an der Limmerstraße: Droht zweijährige Sperrung für Busse und Bahnen?”

Noch in diesem Jahrzehnt sollen die Hoch­bahn­steige Leinau­straße und Am Küchen­garten in Linden-Nord ans Netz gehen. Mindestens zwei Jahre dauert die Bauzeit. Sie lässt sich verkürzen, wenn die Üstra die Busse umleitet und den Stadt­bahn­verkehr einstellt. Was bedeutet das für Fahr­gäste? Und was für die Geschäfts­leute und Anwohner?

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Ältere Artikel

NDR: „Am Raschplatz hält nicht mal eine Geisterbahn”

Aufgeräumt wirkt es, tief unter der Erde von Hannover. Alles ist vorbereitet für den Fein­schliff vor dem Einzug. Von Leben ist in dem weit­räumigen Beton-Rohbau aber keine Spur. Stattdessen herrscht eine unheimliche Ruhe – in minütlichen Intervallen unterbrochen von einem dumpfen Rauschen, das irgendwo hinter den dicken Mauern entsteht. Der Raum selbst schweigt – und das seit mehr als 30 Jahren. Und auch in Zukunft wird er keinen Laut von sich geben – die sogenannte »stille Station« unter dem Raschplatz spielt keine Rolle mehr in den Planungen der Stadt. »Sie schlummert einfach vor sich hin« , sagt Stefan Harcke, Geschäftsführer der infra, die das Schienennetz in Hannover verwaltet.

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HAZ: „SPD legt sich auf Hochbahnsteige fest”

Der SPD-Ortsverein Linden-Limmer spricht sich für den Bau von Hochbahnsteigen für die Stadtbahnlinie 10 aus. Außerdem fordern die Genossen, dass die Bahnen demnächst teilweise durch vorhandene Tunnelstrecken in die Innenstadt fahren anstatt wie bisher ausschließlich oberirdisch.

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NP: „D-Linie sorgt für Veränderungen in der Limmerstraße”

Die Entscheidung über die barrierefreie Ausgestaltung der sogenannten D-Linie 10 der Stadtbahn vom Aegidientorplatz nach Ahlem verschafft der Limmerstraße ein neues Gesicht. Egal, ob sich Region Hannover, Stadt, Infra und Üstra letztendlich für ein Niederflur- oder ein Hochflursystem entscheiden, wird sich auf der Limmerstraße optisch einiges verändern.

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HAZ: „D-Linie ohne eigenes Gleisbett?”

Ein Ausbau der ober­irdischen Stadt­bahn­linie 10 zwischen Ahlem und der Innen­stadt, der soge­nannten D-Linie, ist nach Einschät­zung der für den öffent­lichen Nah­verkehr zustä­ndigen Regions­verwaltung in Teil­bereichen auch ohne eigenen Gleis­körper möglich.

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HAZ: „An der D-Linie scheiden sich die Geister”

Von Bernd Haase und Marcel Schwarzenberger

An der künftigen Ausgestaltung der ober­irdischen Stadt­bahn­linie 10 scheiden sich weiter­hin die Geister. Hannovers Behin­der­ten­beauf­tragte Andrea Hammann spricht sich für den Bau von Hoch­bahn­steigen aus. „Linden ist schlecht erschlossen – es wird Zeit, dass dort welche hinkommen“, sagt sie. Der entschei­dende Nach­teil einer Nieder­flur­bahn für Roll­stuhlfahrer, Eltern mit Kinder­wagen oder Fahr­gäste mit Rollator sei die einge­schränkte Bewegungs­freiheit im Innen­raum. Die Auto­fahrer­lobby ADAC hingegen ist weiterhin skeptisch: „Das Hoch­flur­system hat Kosten­vorteile, ist aber aus Aspekten des Städte­baus und der Verkehrs­sicherheit mehr als kritisch zu sehen“, sagt Sprecher Jörg Fiene. Er bezieht sich auf das Steintor und die Flächen am Haupt­bahnhof.

Eine Experten­gruppe hatte vor allem aus Kosten­gründen für das Hoch­flur­system plädiert. Der Verkehrs­club Deutsch­land und die Bürger­initiative Umwelt­schutz zweifeln die Berechnungen an – die Mehr­kosten für Nieder­flur seien zu hoch angesetzt. Hannovers Stadt­baurat hatte am Verfahren Kritik geübt. „Ich vermisse ein Gesamt­konzept. Das darf nicht nur unter Gesichts­punkten des Stadt­bahn­baus diskutiert werden“, sagte Uwe Bodemann. Die politische Brisanz liegt darin, dass die SPD derzeit Richtung Hoch­flur­system tendiert, fast alle anderen Parteien sich dagegen für Nieder­flur­technik ausgesprochen haben.

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HAZ: „Stadt hat Zweifel am D-Linien-Konzept”

Stadt hat Zweifel am D-Linien-Konzept

Baurat Bodemann ist unzufrieden mit den Ergebnissen der Experten­gruppe zur Stadtbahn

Von Mathias Klein

Die Frage spaltet die Bürger ebenso wie die Politiker: Soll die Stadt­bahn­linie D, die quer durch Hannover führen wird, mit Hoch­bahn­steigen versehen werden oder als Nieder­flur­konzept funktionieren, also quasi ebenerdig? Auf einer Bürger­versammlung im Regions­haus zeigte sich Hannovers oberster Planer, Stadt­baurat Uwe Bodemann, äußerst skeptisch gegenüber den jüngsten Schluss­folgerungen einer Experten­gruppe, die die Hoch­bahn­steig­variante empfohlen hatte. „Es ist endlich Zeit, eine Gesamt­planung vorzulegen“, sagte Bodemann. Beispiels­weise sei von der Experten­gruppe nicht untersucht worden, welche Auswirkungen auf den Straßen­verkehr eine Verlegung der Stadt­bahn­halte­stelle am Steintor in Richtung Lange Laube habe. Die Region müsse jetzt mit der Stadt und mit den Kaufleuten in die Diskussion einsteigen.

Wie berichtet, hatten die Experten am Donnerstag den Verkehrs­politikern der Region erstmals ihre Beratungs­ergebnisse vorgelegt. Von dem sogenannten Nieder­flur­system wird dabei abgeraten – unter anderem aus Kosten­gründen. Eine Entscheidung soll noch in der ersten Jahres­hälfte fallen.

Stadt­baurat Bodemann machte deutlich, dass die Stadt­bahn­pläne in der Debatte nicht isoliert betrachtet werden könnten. Wenn beispiels­weise in der Kurt-Schumacher-Straße eigene Gleiskörper für die Stadtbahn gebaut werden sollten, würden andere Verkehrs­teilnehmer an den Rand gedrängt. Ein eigenes Gleisbett für die Stadt­bahn aber sei eine „antiquierte Stadt­planung“, betonte er. Deshalb sollte zwischen Clevertor und dem sogenannten Posttunnel am Hauptbahnhof darauf verzichtet werden.

Egal, ob Nieder­flur­technik oder Hoch­bahn­steige, für den Posttunnel, den die Stadtbahn in Richtung Raschplatz passieren soll, müsse möglicher­weise über andere Lösungen für die Autos nachgedacht werden, sagte Bodemann. Wegen der vielen Parkhäuser in diesem Bereich komme unter anderem ein System aus Einbahn­straßen in Betracht.

Bodemann war der Einzige auf dem Podium, der sich eindeutig zur Nieder­flur­bahn bekannte. Selbst der Nieder­flur­experte Prof. Rainer Meyfahrt aus Kassel sagte, die Entscheidung in Hannover zugunsten der Hoch­flur­technik sei vor einigen Jahren mit der Bestellung von 150 neuen Fahrzeugen für die Stadtbahn gefallen.

Der Vorstands­vorsitzende der Üstra, André Neiß, drängte gestern zu mehr Eile in der Debatte. „Ich würde mich freuen, wenn wir Tempo machen“, sagte er in der von HAZ-Redakteur Bernd Haase geleiteten Diskussion. Das wollten auch die Kunden seines Unter­nehmens, diese seien das Warten leid.

Gastgeber Ulf-Birger Franz, Verkehrs­dezernent der Region, hielt sich gestern zurück. Bei einer Diskussion vor rund zwei Monaten hatte er jedoch das Nieder­flur­system klar abgelehnt. Der Andrang gestern Nachmittag war groß, mehr als 500 interessierte Bürger waren ins Regions­haus gekommen. Viele von ihnen nutzen die Gelegenheit für kurze Stellung­nahmen und Fragen, ein eindeutiges Meinungsbild war im Publikum aber nicht zu erkennen.

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