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Frust über die Ampelschaltung an der Ernst-August-Galerie: Radfahrende, die nach links auf den Ernst-August-Platz einbiegen wollen, werden oft von wartenden Stadtbahnen in Richtung Kurt-Schumacher-Straße angeklingelt. Denn beide Fahrzeuge bekommen zeitgleich Grün. Was sagen die Polizei, die Stadt und der ADFC zu dem Problem?
Neue unterirdische Leitungen, zwei Hochbahnsteige auf der Straßenebene: Auf und rund um die Limmerstraße stehen umfangreiche Bauarbeiten an, die sich über mehrere Jahre ziehen – und zum Ausfall der Stadtbahnlinie 10 führen. Was bedeutet das für Fahrgäste? Was für die Anwohner? Ein Überblick über die Antworten auf alle wichtigen Fragen.
Hannover will einen neuen U-Bahn-Tunnel bauen – weiß aber gar nicht mehr, wie das geht. Deshalb schaut die Region jetzt nach Hamburg. Dort entstehen neue unterirdische Strecken und Haltestellen – ein Mega-Projekt. Drei Erkenntnisse für Fahrgäste und Anwohner, die sich übertragen lassen.
Der Konflikt um einen Anschluss des MHH-Neubaus mit einer Stadtbahn zwischen dem Land auf der einen und Region und Stadt Hannover auf der anderen Seite schien lange festgefahren. Offenbar ist nun wieder Bewegung in die Sache gekommen. Im Gespräch ist eine neue Variante einer Üstra-Linie zur MHH. Für viele Kleingärtner ist dieser Vorschlag jedoch keine gute Nachricht.
Jetzt platzt ihm der Kragen! Im Streit um die D-Linie geht FDP-Generalsekretär Patrick Döring auf Regionspräsident Hauke Jagau (SPD) los. Seine Forderung: „Stoppen Sie endlich den D-Linien-Quatsch, Herr Jagau!“
Die CDU-Regionsfraktion will erreichen, dass die sogenannte Scheelhaase-Lösung für die D-Linie der Stadtbahn ein Jahr erprobt wird und die Fahrgastzahlen ermittelt werden. Der Antrag zum Stadtbahnbau ist diese Woche Thema in der Regionsversammlung.
City-Handel und Wirtschaft verlangen, die aktuelle Planung zur Stadtbahnlinie D zu überdenken. Ein HAZ-Interview mit Martin Prenzler, Chef der City-Händler.
Die rot-grünen Mehrheiten in Region und Rat dürften in Sachen oberirdischer Stadtbahnlinie stehen. Die Regionsfraktion hat am Mittwochabend über den ausgehandelten Kompromiss abgestimmt, der eine Trassenführung zum Raschplatz hinter der Einmündung der Rundestraße vorsieht. „Wir haben den Beschluss bei zwei Gegenstimmen gefasst“, sagt Fraktionschefin Silke Gardlo. Um die Mehrheit in der Regionsversammlung zu gefährden, müssten mindestens sechs Politiker aus dem Bündnis von der vorgegebenen Linie abweichen. Die Grünen hatten in der Regionsversammlung wie auch im Rat ohnehin für die Streckenführung zum Raschplatz gekämpft. Die Rats-SPD, einst unzufrieden mit den Plänen, hat den Widerstand nach Auskunft von Mitgliedern ebenfalls aufgegeben.
Das vorgestern Abend von Rot-Grün vereinbarte Konzept für die neue Streckenführung der D-Linie löst eine Protest-Welle in der ganzen Stadt aus: City-Händler und Wirtschaftsvertreter schäumen, fühlen sich von Regionspolitikern überfahren, der Einzelhandelsverband will eine Bürgerbefragung!
Spitzenvertreter von SPD und Grünen haben sich am Donnerstag bei der D-Linie geeinigt: Die oberirdische Stadtbahnlinie 10 soll in der Innenstadt künftig nicht mehr zum Aegi, sondern zum Raschplatz fahren. Die Endhaltestelle soll in der Lister Meile hinter der Einmündung Rundestraße liegen.
Wenn SPD und Grüne mit ihrer Mehrheit eine oberirdische Stadtbahnstrecke zum Raschplatz durchsetzen, können sie nicht auf Wohlwollen der heimischen Wirtschaft hoffen.