Zur Entscheidung über Niederflur – eine ungehaltene Rede

Wappen Hannover Linden-Limmer

Bei seiner Entscheidung am 13.06.12 zur  Resolution für Niederflur hat sich der Bezirksrat Linden-Limmer auf eine beschleunigte Abstimmung ohne Aussprache verständigt. Lesen Sie hier in einem Gastbeitrag von Jörg Schimke seine “ungehaltene Rede” zur Einbringung der Resolution. Jörg Schimke ist für Bündnis 90/Die Grünen Mitglied im Bezirksrat Linden-Limmer. Weiterlesen

Die 5 beliebtesten Irrtümer und Missverständnisse – Einladung zum Showdown

Am Montag, 18. Juni um 16 Uhr entscheidet die Regionsversammlung über die Zukunft des schienengebundenen ÖPNV und der Stadtbaupolitik in Hannover. In einem launigen Falter laden die Bürgerinitiative Umweltschutz e.V. und der Verkehrsclub Deutschland e.V. zur Teilnahme an diesem “Endspiel” ein.

Die Autoren räumen noch einmal mit den fünf beliebtesten Irrtümern und Missverständnissen auf. Die Texte sind in leichter Sprache und sollten sowohl von Kindern wie auch eingefleischten Fans der Hochbahnsteige verstanden werden können. Weiterlesen

Bezirksrat beschließt Resolution für Niederflur

Wappen Hannover Linden-Limmer

Mit deutlicher Mehrheit hat der Bezirksrat Linden-Limmer in seiner Sitzung am 13.06.2012 eine Resolution für eine Stadtbahn in Niederflurtechnik beschlossen und an die Regionsversammlung gerichtet.

Die Resolution des Bezirksrats Linden-Limmer fasst noch einmal die wichtigsten Argumente für die Regionsversammlung am 18. Juni zusammen.

Hier können die Argumente für einen wirklich barrierefreien und stadtverträglichen Nahverkehr eingesehen werden.

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Niederflur-Stadtbahn ohne Barrieren

Deutsch: Niederflur-Gelenktriebwagen Typ "...

Niederflur-Gelenktriebwagen in Eppelheim (Baden-Württemberg); (Photo credit: Wikipedia)

Die Positionierung der Behindertenverbände für eine Hochflurlösung – prominent veröffentlicht auf hannover.de – hatte für einige Irritationen gesorgt. Wie war dieses Papier entstanden, was steckt dahinter? Inzwischen konnten die Verständnislücken geschlossen und Mißverständnisse ausgeräumt werden. Was stand in diesem Papier und wie sieht die Wirklichkeit aus? Weiterlesen

11 Freunde für Niederflur

Info-Poster Niederflurbahn aus dem Lindenspiegel

Städtevergleich Niederflur

Von den 14 Städte mit mehr als 500.000 Einwohner/innen sind 11 auf Niederflur umgestiegen, als Ergänzung der alten Hochflurbahnen oder als Komplettlösung. Das aktuelle Informationsplakat aus dem Lindenspiegel: Jetzt in jedem Haushalt oder hier zum runterladen. Lesen, informieren und aushängen…

 

Niederflur für die Linie 10 ist barrierefrei!

In einem offenen Brief an die Abgeordneten der Regionsversammlung berichtigt das Bündnis Zukunft Stadtbahn Falschinformationen, denen die Sozialverbände in ihrer Stellungnahme aufgesessen sind. Die Sozialverbände waren mit Informationen gefüttert worden, die den voll barrierefreien Ausbau  eines Hochflursystems (den es nicht gibt) mit nicht ausgebauten Niederflursystemen vergleicht. Eine Richtigstellung der Sozialverbände wird in Kürze erwartet. Weiterlesen

Keine Hochbahnsteige in der City – Gastbeitrag vom BUND Region Hannover

Volkslauf Limmerstraßenfest 2010

Leben in der Limmerstraße

„Die Zukunft der Stadtbahnlinien im dicht bewohnten Innenstadtbereich liegt nicht in der Hochflurtechnik“, ist Gerd Wach, geschäftsführender Vorstand des BUND Region Hannover, überzeugt. „Hochbahnsteige in engen und belebten Fußgängerzonen wie der Limmerstraße in Hannover-Linden sind eine städtebauliche Katastrophe und mindern die Attraktivität des urbanen Raumes erheblich“, sagt der BUND – Vertreter. Weiterlesen

Niederflur barrierefrei

Überall dort, wo in Hannover die Stadtbahnen zumindest durch die drei großen Tunnel fahren, ist eine Entscheidung für Hochflurwagen mit Hochbahnsteigen selbstverständlich. Für die D-Linie gilt das nicht. Sie fährt durch enge Fußgängerbereiche wie z.B. in der Limmerstraße/Linden. Hochbahnsteige schaffen hier Barrieren anstatt sie abzubauen, denn sie gehen Fußgängerinnen und Fußgängern bis zu Hüfte. Niederflurbahnsteige dagegen können am Straßenrand in die Bürgersteige integriert werden – sie schaffen einen barrierefreien Zustieg praktisch vom Gehweg und niemand muss umständlich die Rampen der Hochbahnsteige nutzen.

Auch für Menschen mit Behinderungen bieten Niederflurbahnsteige einen größeren Komfort und sind ein Meilenstein für ihre selbstbestimmte Teilhabe an unserer Gesellschaft. Sie müssen mit einem Rollstuhl keine Rampe überwinden. Niederflurbahnsteige können als angehobene Bürgersteige gestaltet werden. Damit ist der Zugang auf den Bahnsteig außerordentlich bequem.

Auch beim Sicherheitsaspekt gibt es beim Niederflursystem keine Abstriche. Die Haltestellen bleiben sichere Aufenthaltszonen für alle Fahrgäste. Zum Beispiel gibt es für sehbehinderte Menschen Markierungen im Bodenbelag, die Menschen die Zugänge zum Bahnsteig erleichtern.

Hochbahnsteige – Aber wann?

Aktuell sind von den rund 300 Haltestellen des Stadtbahnnetzes in der Region Hannover knapp 60 nicht im Hochflurstandard ausgebaut. Wenn man das bisherige Tempo der Errichtung von Hochbahnsteigen auch für die Zukunft voraussetzt, dauert ein Vollumbau noch etwa bis ins Jahr 2036.

Die Finanzierung der Umbauten ist (wie allgemein für Nahverkehrsinvestitionen) für den Zeitraum nach 2019 ungeklärt.