Niederflur barrierefrei

Überall dort, wo in Hannover die Stadtbahnen zumindest durch die drei großen Tunnel fahren, ist eine Entscheidung für Hochflurwagen mit Hochbahnsteigen selbstverständlich. Für die D-Linie gilt das nicht. Sie fährt durch enge Fußgängerbereiche wie z.B. in der Limmerstraße/Linden. Hochbahnsteige schaffen hier Barrieren anstatt sie abzubauen, denn sie gehen Fußgängerinnen und Fußgängern bis zu Hüfte. Niederflurbahnsteige dagegen können am Straßenrand in die Bürgersteige integriert werden – sie schaffen einen barrierefreien Zustieg praktisch vom Gehweg und niemand muss umständlich die Rampen der Hochbahnsteige nutzen.

Auch für Menschen mit Behinderungen bieten Niederflurbahnsteige einen größeren Komfort und sind ein Meilenstein für ihre selbstbestimmte Teilhabe an unserer Gesellschaft. Sie müssen mit einem Rollstuhl keine Rampe überwinden. Niederflurbahnsteige können als angehobene Bürgersteige gestaltet werden. Damit ist der Zugang auf den Bahnsteig außerordentlich bequem.

Auch beim Sicherheitsaspekt gibt es beim Niederflursystem keine Abstriche. Die Haltestellen bleiben sichere Aufenthaltszonen für alle Fahrgäste. Zum Beispiel gibt es für sehbehinderte Menschen Markierungen im Bodenbelag, die Menschen die Zugänge zum Bahnsteig erleichtern.

Ein Gedanke zu “Niederflur barrierefrei

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