Potentielle Netzerweiterungen bei Niederflur

In einem offenen Brief an die Abgeordneten der Regionsversammlung Hannover stellt das Bündnis Zukunft Stadtbahn die Vorteile eines vernetzten ÖPNV mit Niederflur vor.

Es geht darum, die Zukunftsfähigkeit und die Ausbaumöglichkeiten des Nahverkehrsnetzes in Hannover zu erhalten. Benötigt werden Alternativen, wo das vorhandene Tunnelsystem absehbar an seine Kapazitätsgrenzen stößt. Weiterlesen

Niederflur für die Linie 10 ist barrierefrei!

In einem offenen Brief an die Abgeordneten der Regionsversammlung berichtigt das Bündnis Zukunft Stadtbahn Falschinformationen, denen die Sozialverbände in ihrer Stellungnahme aufgesessen sind. Die Sozialverbände waren mit Informationen gefüttert worden, die den voll barrierefreien Ausbau  eines Hochflursystems (den es nicht gibt) mit nicht ausgebauten Niederflursystemen vergleicht. Eine Richtigstellung der Sozialverbände wird in Kürze erwartet. Weiterlesen

Niederflur für die Linie 10 ist wirtschaftlicher!

Stellungnahme des Bündnisses “Zukunft-Stadtbahn” zum Netzausbau

In der Diskussion, ob in der Region Hannover das zukunftsfähige Niederflur-Stadtbahnsystem eingeführt werden soll, wird in den letzten Wochen die Wirtschaftlichkeit der Niederflurlösung bezweifelt. Dabei wird ein wesentlicher Punkt bisher vernachlässigt: Die Fahrgast- und Einnahmeverluste bei einer Hochflurlösung.

Eine Niederflurlösung gewinnt zum Beispiel durch wesentlich “kundenfreundlichere” Haltestellen mehr Fahrgäste und damit Einnahmen. Das kompensiert den vermeintlichen Kostennachteil einer Niederflur-Stadtbahn. Vor allem über die Zeit: Die Kosten für Niederflur sinken mit jedem zusätzlich eingesetzten Wagen. Aber die besseren Fahrgastwerte bleiben oder wachsen sogar noch weiter. Weiterlesen

Unsere Vision Zukunft Stadtbahn

Die Niederflur-Bahn in Blackpool.Die Region Hannover hat aus heutiger Sicht mit S-Bahn, Stadtbahn und Bussen ein gutes Nahverkehrssystem. Es ist aber zu erwarten, das in den kommenden Jahren der motorisierte Individualverkehr teilweise sprunghaft teurer wird (knappe Ressourcen), die Klimaschutz-vorgaben (CO2 Minderung) von EU und Bund stärker unseren Alltag bestimmen und die Region Hannover im demografischen Wandel in Zukunft im Durchschnitt nicht nur eine ältere Bevölkerung hat, sondern in städtischen Bereichen sogar noch Bevölkerungszuwachs hat.

Das alles bedeutet, das eine verantwortungsvolle Politik, zukünftig mit einem noch stärkeren Nachfragezuwachs im ÖPNV rechnen muss, als er in den vergangen Jahren schon war. Allein in den letzten 10 Jahren gab es einen Kundenzuwachs im schienengebundenen ÖPNV in Niedersachsen von 28 %. Die ÜSTRA rechnet dagegen bisher nur mit 1,5 % mehr Fahrgästen pro Jahr in den kommenden 20 Jahren — zu wenig für den wachsenden Bedarf!

Unser S-Bahnsystem steht vor der nächsten Kapazitätsausweitung und zieht damit auch aus dem weiteren Umland immer mehr Menschen aus dem Auto in das ÖPNV-Angebot. Die Umstiegsmöglichkeiten und die Pünktlichkeit werden immer weiter verbessert und attraktiver. Damit wird auch die gut vernetzte Weiterfahrt im ÖPNV in der Kernstadt für die Einwohner aus der ganzen Region immer wichtiger und für den Umstieg auf den ÖPNV entscheidend.    

Der oberirdischen Stadtbahn gehört in Großstadtregionen die Zukunft, weil sie flexibler und kostengünstiger eingesetzt werden kann als Hochflurwagen und weil sie deutlich mehr Fahrgäste (etwa 15 % mehr) bindet als ein Busangebot. Sie ist Klimaneutral, wenn sie mit grünem Strom angetrieben wird und kann auch in engen Wohnquartieren ohne große Umbauten und unverträgliche Barrieren (Hochbahnsteige) eingesetzt werden.